Fahrradtouren: Harz, 1. Etappe, gefahren am 28.09.2026
Der Sackpfeyffer zu Linden
Profil
Berg, schwer
Route
Walkenried (276) – Unterzorge (305) – Zorge (340) – Hohegeiß (626) – Sorge (495) – Tanne (477) – Königshütte (Harz) (439) – Stadt Elbingerode (Harz) (460) – Büchenberg (536) – Wernigerode (241)
Länge
49,2 km (davon 5,8 km in Hannover)
Fahrzeit
3 h 41 min
Reisezeit
6 h 20 min
Schnitt
13,4 km/h
Spitze
47,6 km/h
Höhenmeter
544 m
max. Steigung
14 %
max. Höhe
626 m ü.NHN
Beschreibung
Astronomisch war bereits Herbst, aber das Wetter zeigte sich nochmal sommerlich, weshalb nach der reichlich überhitzten Alpentour noch eine Dreitagetour im Harz bei angenehmeren Temperaturen gefahren wurde. Mit einer südwestlichen Strömung wurde Warmluft aus Nordafrika durchgezapft, die Saharastaub im Gepäck hatte. Bereits zum Mittag setzte zunächst leichte Wolkenbildung ein. Am späteren Nachmittag war der Himmel deutlich eingetrübt. Das Laub an Bäumen und Sträuchern war schon deutlich verfärbt, massiver Laubfall hatte aber noch nicht eingesetzt. Aufgrund längerer Trockenheit war nasses Laub auf Straßen und Radwegen während der gesamten Tour kein Thema.
Zum Tourauftakt gab die Bahn mal wieder alles. Der Regionalexpress von Hannover über Northeim nach Göttingen wurde in Hannover durch einen anderen Zug ersetzt, der von einem anderen Gleis abfuhr. Die entsprechenden Anzeigen und Durchsagen erfolgten erst 5 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrt. Der Umstieg erfolgte dementsprechend hektisch. Die Abfahrt erfolgte dann mit 10 Minuten Verspätung. Northeim wurde mit 35 Minuten Verspätung erreicht, womit von den fahrplanmäßigen 34 Minuten Umsteigezeit nichts mehr übrig blieb. Die Regionalbahn über Walkenried nach Nordhausen wartete aber. Der Umstieg erfolgte dementsprechend hektisch. Kurz nach der Abfahrt war dann mitten in Northeim erst mal längerer Stillstand, an den sich ein lange Langsamfahrstrecke anschloss. Walkenried wurde mit 40 Minuten Verspätung erreicht.
Vom Bahnhof Walkenried bis zum Nordrand von Zorge ist Einrollstrecke mit nur leichter Steigung. Danach geht es Richtung Hohegeiß zur Sache. In Hohegeiß werden bis zu 14 % Steigung erreicht, und die ansteigende Ortsdurchfahrt zieht sich und zieht sich und zieht sich auf der „Lange Straße“ mit Ausnahme der letzten 0,11 km, bis an der B4 endlich das oberen Ende des Anstiegs erreicht wird.
Von Hohegeiß führt Richtung Sorge bis zur Zonengrenze eine Schotterpiste. Nach der Überquerung der mittlerweile recht unauffälligen Zonengrenze wechselt der Fahrbahnbelag wieder von Schotter auf Asphalt, der allerdings das eine oder andere Schlagloch bereit hält. Dafür bietet sich von dieser Straße aus ein Panoramablick auf den Hochharz mit Achtermannshöhe, Wurmberg, Brocken und Hohnekamm.
Der Rest der Etappe verlief ab Sorge durch den weniger steilen Unterharz. Durch die zunehmende Eintrübung des Himmels in Kombination mit dem sinkenden Sonnenstand wurde die Lichtsituation für Fotos zum Ende der Etappe hin schwieriger, weshalb zwischen Büchenberg und Wernigerode keine Fotopausen mehr eingelegt wurden.